Sturmtief "Xynthia" hinterläßt Spuren

(Mainz, 1. März 2010) Auch im Botanischen Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat das Sturmtief "Xynthia" Spuren hinterlassen. Aus einer der drei großen Libanonzedern im Arboretum brach der Sturm gestern Nachmittag die Spitze heraus. Der etwa 10 m lange und 40 cm dicke Haupttrieb der Krone stürzte in den Garten, zum Glück ohne weitere Schäden zu verursachen. Nachdem bereits in den vergangenen Jahren bei einem Sturm eine der Zedern ihre Spitze verloren hatte, ist jetzt nur noch einer der mächtigen Bäume unversehrt. Eine Fällung der Zeder wird nach erster Einschätzung nicht erforderlich sein. "Wir hoffen, dass die große Bruchstelle im Laufe der Jahre zuwachsen wird und die Krone nicht weiter gekürzt werden muss", so Dr. Ralf Omlor, der Kustos des Botanischen Gartens. Insgesamt ist der Garten glimpflich davongekommen. Außer der Zeder und einer umgesützten Kiefer auf dem Wirtschaftsgelände des Gartens gab es keine größeren Schäden.