
Wer einmal den Saguaro National Park in Tucson im Bundesstaat Arizona besucht hat, wird die dichten Bestände der riesigen Säulenkakteen kaum mehr vergessen. Sie wirken wie fremdartige Wesen in der kargen steinigen Landschaft, in der sonst nur ein paar Sträucher, kleinere Opuntien und einige krautige Pflanzen wachsen. Jeder der großen Saguaros mit dem wissenschaftlichen Namen Carnegiea gigantea hat eine ausdrucksstarke Form. Ältere Exemplare, die mehr als 10 m hoch werden können, sind fast immer durch Specht-Höhlen gezeichnet oder tragen andere Narben von Insekten und Nagetieren, die sich vom saftigen Stammgewebe ernähren wollen. Ab einem Alter von etwa 80 Jahren bilden die großen Exemplare aufwärts markante Seitenarme, die den individuellen Charakter dieser Pflanzen weiter verstärken. Weiterlesen "Auf dem Weg zum Kakteenwald"





Die drei großen Säulenkakteen Saguaro, Argentinischer Saguaro und Mexikanischer Cardón (v.l.)
Der Themengarten zum Mainzer Kräuterbuch "Gart der Gesundheit" aus dem Jahr 1485
