Aktuell

Wildwuchs – Das Projekt WIPs-De erschließt neue Kommunikationswege

wildwuchs – so heißt das neue Profil des Projekts Wildpflanzenschutz Deutschland für alle die mehr über  heimische Pflanzen und deren Erhaltungsmöglichkeiten wissen möchten. Mit wildwuchs möchten wir für die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür begeistern und die Notwendigkeit von Projekten wie WIPs-De näherbringen. Die neue wildwuchs-Homepage erzählt Geschichten aus dem Projekt und über die Verantwortungsarten, kündigt Veranstaltungen und Neuigkeiten an, und regt zum Mitmachen an.

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Tod einer Japanischen Walnuss

Wer in den vergangenen Wochen durch den Botanischen Garten spaziert ist, hat es vielleicht schon gesehen. Ein weiterer großer Baum stirbt ab. In den letzten Jahren sind bereits die Indische Rosskastanie (2019), einer der vier großen Urweltmammutbäume (2018) und die Japanische Zelkowe (2017) eingegangen. Nun hat es die Japanische Walnuss erwischt. Die Krone dieses eindrucksvollen Baums in der südwestlichen Ecke des Arboretums ist zur Hälfte kahl. Mehrere starke Äste sind tot, und der Stamm zeigt Leckstellen, aus denen Saft austritt. Was ist hier los? Warum sterben im Botanischen Garten auf einmal so viele Bäume? Ist das der natürliche Alterungsprozess? Oder eine Epidemie, ausgelöst durch Pilze, Insekten, Mikroorgansimen? Oder doch der Klimawandel, in dessen Folge noch ganz andere Veränderungen auf uns zukommen werden? Die Schäden an den Bäumen im Arboretum sind auffällig, aber die Ursachen sind nicht leicht zu benennen. Wahrscheinlich spielen alle drei Faktoren eine Rolle. Weiterlesen "Tod einer Japanischen Walnuss"

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Viel Zuspruch seit begrenzter Öffnung nach dem Shutdown

 

Das Freilandgelände des Botanischen Gartens ist seit dem 11. Mai in begrenztem Umfang wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zuvor war der Garten für mehr als acht Wochen aufgrund des Corona-Shutdowns vollständig geschlossen. Voraussetzung für die begrenzte Öffnung auf der Grundlage der Rechtsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz zur Corona-Bekämpfung war ein entsprechendes Hygienekonzept und die Durchführung einer „strikten Zutrittskontrolle“. Das war neu für den Botanischen Garten, der immer ohne Eintritt und Kontrollen besucht werden konnte. Weiterlesen "Viel Zuspruch seit begrenzter Öffnung nach dem Shutdown"

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Chinesischer und Amerikanischer Tulpenbaum

Im Jahr 2002 hatten wir im Botanischen Garten eine Ausstellung mit dem Titel „Die Suche nach dem Taschentuchbaum“. Es ging dabei um die Geschichte der aus China und Japan bei uns eingeführten Bäume und Sträucher, die eine immense Bedeutung als Zierpflanzen haben. Der Botanische Garten war damals in der Öffentlichkeit noch kaum bekannt. Um auf die Ausstellung aufmerksam zu machen, hatten wir eine Rosskastanie vor unserem Eingang mit weißen Stofftaschentüchern behängt. Das führte allerdings zu Missverständnissen, die zum Teil bis heute bestehen, wenn wir vom Taschentuchbaum (Davidia involucrata) sprechen.

Der Chinesische Tulpenbaum, um den es in diesem Bericht an erster Stelle geht, passt nicht nur deshalb gut zu dieser Geschichte, weil man sich ganz nett einen Dingsdabums-Baum mit hineindrapierten Tulpen vorstellen kann. Sondern auch weil beide Baumarten von derselben Person und zum gleichen Zeitpunkt nach Europa eingeführt wurden. Und das sind noch lange nicht alle Gemeinsamkeiten. Aber der Reihe nach. Weiterlesen "Chinesischer und Amerikanischer Tulpenbaum"

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Stiel-Lauch – Wilde Zier- und Nutzpflanze

Wer den Botanischen Garten seit seiner Öffnung am 11. Mai besucht hat, wird bemerkt haben, dass er anders wirkt als zuvor. Vielleicht ein wenig verwunschener oder sogar nachdenklicher? Auf jeden Fall ist er ruhiger: es sind mehr Vogelstimmen zu hören, dagegen keine Flugzeuge, keine Schulgruppen und auch kaum Maschinen, da an der Universität gegenwärtig nur sehr eingeschränkt gearbeitet werden darf. Dadurch ist der Garten natürlich auch wilder als sonst. Und in einigen Bereichen hat etwa das reduzierte Mähen durchaus seinen Reiz! Weiterlesen "Stiel-Lauch – Wilde Zier- und Nutzpflanze"

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3 Tore – Keramik von Sabine Classen

Bereits seit dem 22. Februar gibt es ein neues eindrucksvolles Kunstwerk im Botanischen Garten der Universität Mainz. Eine Großkeramik von Sabine Classen mit der Werkbezeichnung „3 Tore“. Die Skulptur sollte am 22. März im Rahmen eines kleinen Festes zur Saisoneröffnung des Botanischen Gartens vorgestellt werden. Daraus ist nichts geworden. Die Hoffnung, die Saisoneröffnung am 3. Mai nachholen zu können, erfüllte sich nicht. Und da noch immer nicht absehbar ist, wann wieder Veranstaltungen stattfinden können, der Botanische Garten nun aber in begrenztem Umfang wieder geöffnet ist, soll zunächst dieser Bericht über das Werk und seine Geschichte informieren. Weiterlesen "3 Tore – Keramik von Sabine Classen"

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Andrena und der Ziegenbock

Der Botanische Garten der Universität Mainz hat sich in seinem achtwöchigen Corona-Retreat offenbar darauf konzentriert, seltene Blüten hervorzubringen. Neben der bereits beschriebenen Bananen-Yucca präsentiert er nun eine filigrane Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum). Das ist besonders bemerkenswert, da es sich bei dieser heimischen Orchidee um ein spontanes Auftreten handelt. Aber auch hier muss die Entwicklung jahrelang unbemerkt im Verborgenen erfolgt sein.

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Botanischer Garten wieder begrenzt geöffnet

Aktuelle Hinweise zum Besuch des Botanischen Gartens

Liebe Besucherinnen und Besucher,

herzlich willkommen im Botanischen Garten, der ab dem 11. Mai in begrenztem Umfang wieder täglich von 10-16 Uhr geöffnet ist.

Grundlage ist eine Ausnahmegenehmigung der Universitätsleitung vom geltenden Notbetrieb der Universität sowie die Rechtsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz zur Corona-Bekämpfung (CoBeLVO) in ihrer aktuellen Fassung. Diese erlaubt eine Öffnung der Außenanlagen von Zoos und Botanischen Gärten, sofern die gebotenen Hygieneanforderungen eingehalten sind und eine strenge Zutrittskontrolle erfolgt.

Aus diesem Grund ist die Zahl der Besucherinnen und Besucher, die sich gleichzeitig im Botanischen Garten aufhalten dürfen, zunächst auf 50 Personen beschränkt. In einem zweiten Schritt soll diese Zahl so bald wie möglich auf 100 Personen angehoben werden.

Damit dennoch möglichst viele Menschen den Garten besuchen können, möchten wir Sie bitten, Ihren Aufenthalt im Botanischen Garten derzeit auf 2 Stunden zu begrenzen.

Bitte achten Sie auch während Ihres Aufenthalts im Botanischen Garten unbedingt auf die Einhaltung des gebotenen Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Besucherinnen und Besuchern und zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Botanischen Gartens.

Durch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung können Sie helfen, das Risiko einer Übertragung des Coronavirus (SARS-CoV-2) zu reduzieren.

Die öffentlichen Toiletten des Botanischen Gartens sind geöffnet und werden täglich gereinigt. Derzeit darf immer nur eine Person die Toiletten betreten (Ausnahme Personen des gleichen Haushalts).

Die Zufahrt auf den Gutenberg-Campus ist während des Notbetriebs der Universität für Besucher leider nicht möglich. Wenn Sie mit dem Auto zum Botanischen Garten kommen, nutzen Sie bitte die Parkmöglichkeiten in der Albert-Schweitzer-Straße oder im Dalheimer-Weg.

Die derzeitige Öffnung des Botanischen Gartens wird durch den Freundeskreis des Botanischen Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz e.V unterstützt. Der Verein unterstützt mit ehrenamtlichen Helfern und finanziellen Mitteln die Durchführung der Zutrittskontrollen. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich!

Die Gartenleitung

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Bananen-Yucca blüht erstmals im Freiland

Zum ersten Mal blüht jetzt im Botanischen Garten der Universität Mainz die im Deutschen meist als Blaue Palmlilie bezeichnete Yucca baccata var. baccata. Vor neunzehn Jahren war diese Pflanze aus Samen gezogen und 2003 in das schmale Beet der Sukkulenten-Rabatte im Eingangsbereich des Botanischen Gartens gepflanzt worden. Wer siebzehn Jahre lang mit wachsendem Interesse an der Blattrosette, die stark einer Agave ähnelt, vorbei spaziert ist und die ganze Zeit über auf eine blaue Blume hoffte, sieht sich jetzt vielleicht betrogen. Denn die Blüten der Blauen Palmlilie sind wunderbar cremefarben. Blau bezieht sich hier auf die Färbung der Blätter, und das konnte man ja schon immer sehen. Nennen wir sie ab jetzt also lieber bei ihrem amerikanischen Trivialnamen Banana Yucca. Das bezieht sich auf die essbaren Früchte, und von denen haben wir jetzt alle noch keine Vorstellung. Weiterlesen "Bananen-Yucca blüht erstmals im Freiland"

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2020 Plant Records Conference

17.03.2020 aktuelle Info: Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus und der daher stark eingeschränkten Reisemöglichkeiten wird die Konferenz auf den 29.-30. Oktober 2020 verschoben.

 

Der Botanische Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz richtet vom 11.-12. Mai die 2020 Plant Records Conference aus. Diese Tagung ist aus dem europäischen Nutzertreffen der Softwareanwender von IrisBG und Floria zum Sammlungsmanagement an Botanischen Gärten hervorgegangen. Themen der internationalen Konferenz sind technische und organisatorische Lösungsmöglichkeiten für die komplexen Anforderungen der Dokumentation und des Managements großer, lebender Pflanzensammlungen in Botanischen Gärten. Weiterlesen "2020 Plant Records Conference"

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