
Das Rosarium mit seiner bedeutenden Sammlung an Wildrosen und gezüchteten Kulturrosen liegt direkt am Linné-Weg zwischen dem Veranstaltungsplatz mit seinen bunten Stühlen und der systematischen Abteilung. Alle Besucherinnen und Besucher des Botanischen Gartens kommen hier vorbei. Zur Hauptblütezeit im Juni liegt ein betörender Rosenduft über der ganzen Anlage. Hier steht auch die Statue für den Humanisten Guillaume Fichet, der 1470 in Frankreich den Buchdruck nach dem Verfahren von Johannes Gutenberg eingeführt hat. Trotz der zentralen Lage ist das Rosarium für das Publikum bisher kaum erschlossen. Über die kleinen Etiketten mit Pflanzennamen hinaus gibt es keine Beschilderung und auch keine besonderen Gestaltungselemente. Das beginnt sich nun zu ändern. Denn der Botanische Garten hat einen imposanten Rosenpavillon im Stil eines viktorianischen Gewächshauses des 19. Jh. erhalten. Es ist ein Geschenk von Rüdiger Lauterbach, der in Gonsenheim eine Elektroinstallations-Firma betreibt und seit langem ein großer Freund des Botanischen Gartens ist. Weiterlesen "Rosenpavillon für den Botanischen Garten gestiftet"









